Eine Reise auf meiner Anlage

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Wir verlassen den Hauptbahnhof des schönen Städtchens Bonn, welches nicht zu verwechseln ist mit der Stadt Bonn am Rhein, in westlicher Richtung. Nach einer kurzen Geradeausfahrt macht die Strecke einen Bogen nach rechts und wir fahren in einen Tunnel ein. Innerhalb des Tunnels fahren wir parallel zum Hauptbahnhof. Nach einer kurzen Fahrt macht die Strecke einen Linksbogen , um in den ersten Schattenbahnhof einzufahren.

Nach Verlassen des Schattenbahnhofes kehren wir nach kurzer Fahrt aus westlicher Richtung kommend in den Hauptbahnhof zurück, damit weitere Reisende einsteigen können. In Fahrtrichtung rechts sehen wir eine kleine Siedlung mit liebevoll gestalteten Vorgärten. Schräg vor uns sehen wir direkt auf den Güterbahnhof und die  dahinter gelegene Spedition Transport GmbH, die weltweit tätig ist. Der Hof der Spedition ist voll von LKW, Lastwagen werden be.- und entladen, es herrscht rege Betriebsamkeit Anschließend an das Gelände der Spedition liegt die Fabrik der Firma Farben AG mit eigenem Gleisanschluß. Der Parkplatz ist voll von Nobelfahrzeugen. Ausländische Gäste sind eingetroffen, um über einen größeren Auftrag zu verhandeln. Direkt neben der Fabrik liegt die Wache der Feuerwehr, damit im Ernstfall schnelle Hilfe geleistet werden kann. Hier werden gerade die Geräte gepflegt und gewartet. Auf dem Nebengleis fährt  ein Bummelzug aus Weststadt ein. Unser Zug wartet, bis umsteigende Reisende eingestiegen sind und verläßt dann den Bahnhof Bonn in östlicher Richtung.

Die Strecke beschreibt einen Linksbogen und führt unter einem Tunnel durch. Oberhalb rechts des Tunnels liegt die ländlich, ruhig gelegene Gemeinde Oberdorf. Die Dorfbewohner kämpfen um einen Haltepunkt des Zuges, der von Weststadt kommend hier vorbeifährt. Bisher wurde dies nicht genehmigt, da eine Busverbindung nach Weststadt und nach Bonn zum Hauptbahnhof besteht. Die Strecke steigt ein wenig an, wir fahren über eine Gitterbrücke. Rechts, auf einer kleinen Anhöhe gelegen, sehen wir ein Tagungshotel. Direkt dahinter sind die ersten Häuser von Weststadt zu erkennen. Links von uns können wir die Stadt Bonn erkennen. Unter der Brücke sehen wir die Straße von Bonn nach Weststadt, die sich den Berg hochschlängelt. Hinter der Brücke macht die Strecke erneut einen kleinen Linksbogen, um dann leicht abwärts zu fahren. Linksseitig sehen wir die Anfänge des Bahnbetriebswerkes und weiter hinten den Lokschuppen.

Das Betriebsgelände verfügt über einen kleinen Haltepunkt für Züge aus Weststadt und aus Bonn kommend. Auf dem Bahngelände gibt es allerhand zu sehen. Loks werden mit Kohle und Wasser versorgt. Auf der Schlackengrube dampft und raucht es. Eine Diesellokomotive ist auf dem Weg zur Tankstelle. An einer weiteren Station wird eine Lokomotive repariert. Auf der Drehscheibe wird gerade eine Lok gedreht, um Ihren Dienst aufzunehmen. Auf dem weiteren Weg umfahren wir den Lokschuppen und es geht in Gegenrichtung weiter leicht abwärts. Das Betriebsgelände sehen wir nun auf der rechten Seite langsam verschwinden.

Links ist die Bahnstrecke Bonn – Weststadt zu sehen. Wir kommen an einem kleinen Campingplatz vorbei, ehe wir in einen Tunnel einfahren in Richtung Schattenbahnhof zwei. Oberhalb des Tunnels erkennen wir gerade noch eine Baustelle mit vielen Baufahrzeugen. Nach einem Aufenthalt in diesem Schattenbahnhof verlassen wir diesen in Gegenrichtung, um dann aus dem Tunnel kommend wieder am Campingplatz und am Betriebsgelände vorbei – diesmal rechtsseitig, in Richtung Haupt-Bahnhof zu fahren. Wir umfahren erneut den Lokschuppen, sehen nun linksseitig das Betriebsgelände. Die Strecke steigt  an, wir überqueren die Gitterbrücke, Weststadt diesmal auf der linken Seite, den Blick auf Bonn richten wir in Fahrtrichtung rechts. Langsam fahren wir in den Haupt-Bahnhof ein. Unsere Reise endet nun hier. Wir haben viel gesehen und nutzen die Gelegenheit, unsere Reiseerlebnisse im Gästebuch niederzuschreiben. Einige Reisende unternehmen eine Busrundfahrt durch Bonn, mit einem Abstecher nach Weststadt und Oberdorf.

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Bonn

Wie in einer Großstadt schon üblich, findet man hier alte und neue Architektur dicht nebeneinander. Die Stadt Bonn verfügt über alle Angebote, die eine Stadt attraktiv machen. Gemütlichkeit und Hektik geben sich hier gegenseitig die Hand. Hektik verbreitet die durch die Stadt führende Hauptstraße. Der Durchgangsverkehr, sowie die zahlreichen PKW und Busse die zum Bahnhof wollen, werden immer mehr. Ruhe findet man in den gemütlichen Lokalen und Geschäften der Altstadt. Ein Anziehungspunkt für Gäste ist das alte Stadttor. Zweimal in der Woche herrscht reges Treiben auf dem Wochenmarkt vor dem Rathaus. Der größte Arbeitgeber in der Stadt ist die Farben AG.

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Weststadt

Weststadt ist eine kleine, gemütliche Stadt mit einer Schule, einem Spielplatz neben der Schule. Auch ein kleines Einkaufszentrum, Bäckerei, Fotoladen sind dort vertreten. Die Bevölkerung besteht aus alteingesessenen Bürgern, die in Villen mit entsprechend gestalteter Umgebung wohnen, und aus Zugereisten, die in Reihenhäusern etwas außerhalb der Stadt wohnen. In der Nähe von Weststadt befindet sich ein großes Hotel, welches für Tagungen genutzt wird.

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Gemeinde Oberdorf

Die Gemeinde Oberdorf, eigentlich nur eine mini Gemeinde, erreicht man von Bonn aus über eine kleine Straße, welche direkt hinter dem Haupt-Bahnhof beginnt. Hier gibt es nur Bewohner, die schon seit Generationen ansässig sind. Eine Attraktion für gelegentliche Besucher, die diese Adresse als Geheimtip handeln, ist der Dorfschmied. Hier wird noch nach altherkömmlicher Art der Beruf gepflegt. Ein Landmaschienenhandel mit angeschlossener Werkstatt ist auch vertreten. Der größte Teil der Gemeindefläche gehört dem Bauern Jan vom Oberdorf. Seine Vorfahren reichen bis in das Mittelalter zurück. Der Hof wird auch heute noch bewirtschaftet. Am Rande des Dorfes werden gerade zwei Häuser für die Kinder des Bauern gebaut. Der Spruch, man soll die Kirche im Dorf lassen, hat hier keine Bedeutung. Die Kirche liegt auf halben Weg zwischen Bonn und der Gemeinde.

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